Über mich

Wer bin ich?

Ich finde es immer schwierig wenn ich als kreativer Kopf etwas so grundlegend persönliches wie mein eigenes Leben professionell beschreiben soll! Verzeiht mir also bitte, wenn ich nach dem wer-weiß-wievielten Versuch einfach drauflos schreibe und auf meine Intuition vertraue – wenn ich mich dabei verquatschen sollte, dann ist das in Ordnung, denn so bin ich.

Geburt

Ich bin ein waschechter Münsterländer und wurde am 23. Januar 1988 in Verl geboren. Ihr wisst nicht wo Verl liegt? Keine Bange, ich weiß es auch nicht. Aufgewachsen bin ich in dem idyllischen Ort namens Harsewinkel, wo ich bis zu meinem 25. Lebensjahr lebte.

Meine Heimat ist sehr landwirtschaftlich geprägt und hat überhaupt nichts mit dem Pott gemeinsam. Wir haben viele Wälder und Felder und kleine Flüsse. Die Leute dort sind übrigens nicht halb so still, wie die Südländer gerne glauben.

Warum ich von dort weg gezogen bin?  Ich wollte in Bayern studieren gehen und die Welt kennen lernen, doch dazu später mehr…

Ausbildung, Beruf und Berufung

Schon sehr früh war mir klar:

Ich werde Tischler!

Was ich dann auch nach Abschluss der Realschule direkt umsetzte. Ich holte mein Fach-Abitur nach und ging danach dann zu einer Möbel-Tischlerei. Dort blieb ich 4 Jahre, was eine lange Zeit für einen jungen Menschen ist! Ich wurde unruhig und wollte es noch einmal wissen! Ein Studium an der Hochschule Rosenheim sollte der Unruhe ein Ende setzen, doch zuvor noch wollte ich mir die Hörner abstoßen und so begann meine 4-monatige Großbritannien-Reise die genug Abenteuer für ein ganzes Jahrzehnt bereit hielt und mich Demut, Dankbarkeit und Bescheidenheit lehrte.

Einige gute Freunde werden jetzt losprusten und lachen.

Der Dominic und bescheiden?

Und es ist ihnen nachzusehen, denn ich hatte auf meiner Reise auch ein unerschütterliches Selbstbewusstsein aufgebaut, was man schnell verwechseln kann.

Während dieser Reise war jedoch noch eine weitere wichtige Sache in meinem Leben passiert, denn ich hatte die Fotografie wieder für mich entdeckt und so waren mein Studium und meine Fotografie für die nächsten zwei Jahre mein Lebensinhalt.

Aber was soll ich sagen, es war mir nicht vergönnt zu Ende zu studieren. Die liebe Physik und ich… nun ja wir haben eine unterschiedliche Sicht auf die Welt würde ich es mal zu beschreiben versuchen.

Nach meinem gescheiterten Studium fing ich wieder an als Tischler zu arbeiten. Ich blieb jedoch in Bayern, weil mir die Landschaft hier so gut gefällt. Ich arbeitete ein Jahr als Fenster-Restaurateur und fing dann bei meinem jetzigen Job als Fenster- und Türen-Schreiner an. Gleichzeitig meldete ich meine Tätigkeit als Fotograf an und vertiefte mich immer mehr in der Materie.

Hobbies und Freizeit

Wenn du den vorigen Abschnitt schon lang fandest, dann halte dich fest. Ich hatte früher immer Probleme wenn es darum ging zu sagen was ich gerne mache. Als Kind war ich immer der klassische Außenseiter, da ich ungerne Fußball spiele. Meine Mutter bestand damals darauf, dass ich und meine anderen 4 Geschwister alle eine Sportart und ein Musikinstrument erlernen sollten.

Während sich die Sportarten von Handball über Tennis erstreckten und stets an meinem mangelnden Interesse scheiterten, war die Musik für mich und meine Geschwister ein wahrer Seegen. Ich verstehe bis heute nicht warum wir nicht eine eigene Band gegründet hatten. Die Huster Booster oder so…

Was nicht ist kann ja noch werden.

Meine wahre Passion lag zudem im Radfahren – umso schneller, desto besser – und in der Kunst. Ich malte schon von klein auf für mein Leben gerne. Die Möglichkeit sich ohne Worte ausdrücken zu können ist es vermutlich, warum ich mich so sehr für Fotografie, Malerei und Musik interessiere. Meine allererste Kamera erhielt ich bereits mit 5 Jahren, als ich sie bei einem Mal-Wettbewerb im Kindergarten gewann. Meine Talente für die Fotografie hielten sich jedoch stark in Grenzen, da ich ständig die Schnur meines Regenschirmes vor der Linse hatte. Ich könnte natürlich jetzt behaupten, dass das einfach ein Stilmittel von mir ist/war. Hatte ich schon erwähnt wie verdammt oft es in meiner Heimat regnet?!

Wenn ich neben dem Radfahren, fotografieren, Videos drehen, Tutorials schreiben/aufnehmen, Wissen aller Art aneignen, zeichnen und Gitarre spielen noch Zeit habe, dann lese ich für mein Leben gerne. Die Möglichkeit sich in eine Geschichte zu vertiefen ist und komplett abzutauchen ist etwas herrliches. Und mal ganz ehrlich: Wer wollte nicht schon einmal ein anderes Leben als das eigene?

Lebensmotto

Be different – think different – feel the difference

Wenn ich mich mit meiner Mutter manchmal unterhalte, dann fällt oft der Satz du warst schon immer anders, was in ihrem Fall eher einem Kompliment als einem Vorwurf gleicht. Dieses anders hat mir in der Pubertät natürlich sehr zu schaffen gemacht und erst in den letzten Jahren konnte ich diese Besonderheit als meine größte Stärke verstehen.

Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du irgendwann einmal dich selber so sehr lieben und akzeptieren kannst, wie ich mich selber inzwischen liebe, respektiere und auch akzeptiere (gerade dann wenn das Leben einem die eigenen Grenzen aufzeigt).

Schlusswort

Jetzt habe ich sehr viel über mich preisgegeben und du solltest ein ziemlich gutes Bild von mir haben. Meinen Humor und meine direkte Art kann ich dir nur schwer beschreiben, aber vielleicht ist ja an der Zeit, dass wir uns endlich mal kennen lernen. Wie wäre es..?

 

Cheers, Dominic